Aktuelles - News

Aktuelles von der ICO und unseren Netzwerkpartnern

Licht aus Bethlehem oder Licht für Bethlehem?                                                ICO startet die diesjährige Weihnachtsaktion "Licht für Bethlehem"

Die Friedenslichtaktion ist über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt. Für viele ist das Weihnachtsfest ohne Friedenslicht nicht mehr vorstellbar. Es ist schön und wertvoll, wenn das Licht aus Bethlehem Menschen in unserem Land zu mehr Liebe, mehr Solidarität und zum Frieden bewegt. Dieses Licht macht viele Menschen zum Licht für andere. Und gerade bei diesem Gedanken „Licht für andere“ zu sein, knüpft die Aktion „Licht für Bethlehem“an. Es ist eine Aktion der Initiative Christlicher Orient, mit dem Blick in das Geburtsland Jesu. Denn gerade dort leben viele christliche Familien in Armut. Sie arbeiten, können aber ihre Produkte aufgrund der politischen Situation nicht verkaufen. Wir helfen ihnen und auch Sie können ihnen helfen! Wenn Sie die Weihnachtsdekoration oder andere Schnitzereien aus Olivenholz bei uns erwerben, sind Sie solidarisch mit Menschen in Bethlehem – Sie sind dann selbst „Licht für Bethlehem“.

Das war die 20. ICO Tagung in Salzburg

Vom 25. - 26. September fand in St. Virgil die 20. ICO Tagung zum Thema "Umbrüche im Nahen Osten" statt. Wir bedanken uns bei unseren Referenten für die sehr interessanten und wertvollen Vorträge:

 

Dr. Tessa Hoffmann - Berlin

Dalia Al-Frihat - Damaskus

Stefan Maier MA - Salzburg

Chaldäischer Patriarch Louis Raphale I. Sako - Baghdad

Dr. Markus Ladstätter - Graz

Pfr. Salar Kajo Bougdad - Teleskof

 

Finden Sie hier weitere Information zu den Inhalten der Tagung.

Information Christlicher Orient - Heft 67, August 2017

In der neuen Ausgabe lesen Sie u.a.

Irak: Christen um Versöhnung und Rückkehr in ihre Dörfer bemüht      Seite 6

Jordanien: Begegnungen mit Menschen, Religionen und Geschichte               Seite 8

Gaza: Überleben im größten Gefängnis der Welt                                                   Seite 12

Syrien: Jesuiten im Einsatz in Homs und Aleppo                                                     Seite 16

Georgien: Ein Land zwischen Öffnung und Rückzug                                        Seite 18

Türkei: Staat beschlagnahmt Kirchen und Klöster                                           Seite 20

 

Impressionen aus Aleppo

 

Der syrische Jesuit Ziad Hilal berichtet in einem Schreiben an die ICO von der schwierigen Situation in Aleppo. Seine Ausführungen können Sie in der aktuellen Ausgabe (Nr. 67, Seite 16) des ICO-Magazins lesen. Ebenso liegen neue Informationen von den blauen Maristen zur Lage in Aleppo vor. Fazit: Das Ausmaß der Zerstörung ist enorm, doch die Menschen – und vor allem auch die verbliebenen Christen – lassen sich nicht unterkriegen! (Und selbstverständlich unterstützt auch die ICO die Arbeit der Jesuiten vor Ort.) Finden Sie hier einige Fotos, die uns der Jesuitenpater übermittelt hat und die einen bewegenden Einblick in das Leben der Bewohner der nordsyrischen Stadt bieten.

 


P. Paulo - Foto: Wikipedia, VonFritzbokern
P. Paulo - Foto: Wikipedia, VonFritzbokern

Das Rätsel um Pater Paulo Dall’Oglio und die entführten Metropoliten von Aleppo

Am 29. Juli jährte sich zum vierten Mal die Entführung des italienischen Jesuiten, der das frühchristliche syrische Kloster Der Mar Musa al-Habashi revitalisiert hatte – Ein Freund des interreligiösen Dialogs und der Demokratiebewegung.

Armenisch Sprachkurs in Linz

mit der führenden Armenologin im mitteleuropäischen Raum: Univ.-Doz. Dr. Dr. h.c. Jasmine Dum-Tragut

 

PRO ORIENTE Sektion und die Katholische Privat-Universität Linz laden ein:

 

Geblockt an den Donnerstagen 05.10., 19.10, 16.11., 07.12., 14.12. und 11.01. (25.01.)

Uhrzeit: 10  Uhr bis 14 Uhr (Seminarraum 1) Ort: Katholische Privat-Universität Linz

Hilfe für die Christen in Not "Aktion Heimkehr" als neuer Schwerpunkt

 

Kirchliche NGOs bauen "Österreich-Dorf" im Irak

 

 

 

Nun wird mit der "Aktion Heimkehr" ein neuer Schwerpunkt gesetzt. Mit Hilfe aus Österreich soll ein vom IS zerstörtes Dorf wieder aufgebaut werden, damit die einstigen Bewohner zurückkehren können. Die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände (AKV), Christian Solidarity International (CSI), Kirche in Not und die Initiative Christlicher Orient (ICO) sowie die Kardinal König Stiftung haben dazu die "Aktion Heimkehr" gestartet.

 

 

 

Konkret geht es den heimischen Hilfsorganisationen um das Dorf Baqofa, das rund 25 Kilometer nördlich von Mossul liegt. Mit Beteiligung Österreichs soll diese Ortschaft als "Österreich-Dorf" wieder aufgebaut werden. Die Infrastruktur dieses von Christen bewohnten Dorfes, vor allem Elektrizität und Wasser, wurde vom IS völlig zerstört, die Häuser wurden restlos geplündert und sind zum Teil auch völlig ausgebrannt bzw. demoliert.    

 

Die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände (AKV), die Kardinal König Stiftung und die beteiligten Hilfsorganisationen wollen sich im Rahmen des Projektes "Aktion Heimkehr – Österreich-Dorf Baqofa" mit einem Spendenvolumen von mindestens 200.000.- Euro am Wiederaufbau dieses Ortes beteiligen. Dies ist freilich nur ein kleiner Teil der Gesamtsumme, die für den Wiederaufbau der christlichen Dörfer in der irakischen Ninive-Ebene notwendig ist.  Bewahren wir gemeinsam das Erbe des Urchristentums! Helfen Sie mit Ihrer Spende!